Wetter / Klima auf Teneriffa

Das Wetter auf den Kanarischen Inseln wie z.B. Teneriffa ist relativ konstant und zu jeder Jahreszeit eine Erholung für europäische Touristen.

Ganze 10,6 Stunden. Dies ist die Zeitangabe der Sonnenstunden im Juli für die Insel Teneriffa.
Diese lange Zeit bedeutet aber nicht, dass die Sonne heiß und brennend auf die etwa 800.000 Inselbewohner und ihre Besucher, den zahllosen Touristen, scheint.
Teneriffa ist sanft zu seinen Gästen.
Vor vielen Millionen Jahren hat sich Mutter Erde genau diesen Teil ihrer Oberfläche ausgesucht, um ein wenig Lava nach oben zu drücken. Es entstand ein Vulkan und nach seinem Erkalten eine fruchtbare Inseln. Diese Insel liegt vor der Marokkanischen Küste im Atlantik und gehört zu Spanien. Vom spanischen Mutterland ist sie etwa 1300 Meilen entfernt.
Teneriffa hat Geografisch einiges zu bieten. Vom herrlichen Sandstrand, hin zur Felsenküste. Fruchtbare Ebenen, Wissen und Felder, bis zu Lorbeer- und Kiefernwälder in etwa 1000 Meter Höhe. Die höchste Erhebung der Insel und gleichzeitig der höchste Berg Spaniens, ist der
Pico del Teide mit 3718 Metern. Hier liegt normalerweise Schnee.
Diese natürliche Vielfalt schafft natürlich auch unterschiedliche Wetter und Klimabereiche auf Teneriffa.
Die Temperaturen steigen im Sommer auf durchschnittlich 24 bis 25 Grad. In den Wintermonaten sinken sie nicht viel weiter als etwa 17 Grad. Dies bedeutet, nur auf den hohen Bergen findet sich auf Teneriffa Schnee im Winter.
Das Wasser des Atlantiks lädt natürlich durch seine herrliche Farbe und Klarheit zum Schwimmen ein.
Doch Vorsicht! Etwa 20 Grad ist die Wassertemperatur im Jahresdurchschnitt. Das bedeutet, wer ein heißes Bad nehmen möchte, der nutzt am besten die Badewanne seines Hotelzimmers.
Der Winter auf Teneriffa ist meist verregnet. Wenn man überhaupt von verregnet sprechen kann. In den Monaten November bis März sprechen die Aufzeichnungen von etwa 5 Regentagen im Monat. Der Vorteil Teneriffas ist die Tatsache, dass es eine Insel ist. Hier weht immer ein leichter Wind.
So sind Regenwolken oft genauso schnell verschwunden wie sie aufgetaucht sind.
Jeder, der schon einmal bewusst einen Wetterbericht verfolgt hat, dem wird der Begriff des „Azorenhochs“ bekannt sein. Für dieses Wetterphänomen ist der Passatwind verantwortlich, der über die Insel fegt. Das Wetter und das Klima auf Teneriffa sind von diesem Hoch sehr beeinflusst.
In den Wintermonaten befindet es sich über Madeira, im Sommer verlagert es seinen Standort in Richtung Norden auf die Azoren.
Das Klima Teneriffas wird im Norden zusätzlich durch einen feinen Nieselregen bestimmt, der auf dieser Seite der Insel der Landwirtschaft sehr zugute kommt.
Wolken, welche an den Bergen hängen bleiben, geben ihre Feuchtigkeit an die hier wachsenden Wälder ab. So wird das Wasser gespeichert und gelangt auf natürlichem Wege, als Bach und Fluss, in die Täler und Ebenen.
So ist Teneriffa nicht nur landschaftlich ein Höhepunkt, auch Wetter und Klima laden eindeutig zu einem entspannenden Aufenthalt ein.

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